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  • Südfrankreich und zurück

    2022 ging es nach Südfrankreich ans Meer. Auf dem Rückweg warteten dann noch, verteilt auf ein paar Tage, Monaco und Chamonix auf mich. Es war also Entspannung mit ein bißchen Sightseeing 🏖 📷 😎

    Ziel war die Halbinsel Giens bei Hyères an der Côte d’Azur. Auf dem Hinweg legte ich einen kurzen Zwischenstopp in Mâcon ein. Grund war die Fahrt in zwei kleinere Stücke zu unterteilen; Mâcon ist zudem kurz vor Lyon, falls dort Stau auftreten sollte wäre es direkt am Anfang des nächsten Tages erledigt. Da die Fahrt des zweiten Stücks auch nicht so lange wäre, ist man auch früh am Ziel, kann noch eine Runde einkaufen und ins Wasser springen.

    Halbinsel Giens (Presqu’île de Giens)

    Die Halbinsel Giens bietet einiges an Unternehmungsmöglichkeiten, Restaurants und in der näheren Umgebung gibt es auch einiges was man sich anschauen kann – für mich Stand jedoch diese Jahr primär Entspannung und Nichtstun auf dem Programm. Daher gibt es hier keine Sightseeing Tipps und nur “sinnlose” Bilder, sorry 😜 (Die kleinen Bilder in den Gallerien kann man anklicken um diese zu vergrössern).

    Dieses Bild fast so ziemlich meine “Planung” bzw. mein “Programm” für diesen Urlaub zusammen 😎 Am Ende waren es 5 Bücher, viel Sonne, einige Baguettes, Orangina und ein klein bißchen 🥃

    Plage de l’Almanarre

    Ein paar Infos trotzdem für Interessierte. Östlich und Westlich der Halbinsel befinden langgezogene Strände. Der westliche Strand ist grösser, hat ausreichend kostenlose Parkplätze ideal für Wind- und Kitesurfer da dort meist mehr Wind herrscht. Der Strand selbst ist teils etwas gröber mit Kieselsteinen und Sand. Am Plage de l’Almanarre ist auch die sogenannten “Zone de Kite” an der die Kitesurfer zu finden sind. Surf- und Segelschule befindet sich am Plage de la Capte (siehe unten).

    Vom Plage de l’Almanarre lässt sich auch ein wunderbarer Sonnenuntergang genießen. Jedoch sollte man sich bei u.U. auf eine steifen Brise einstellen und nicht unbedingt ein Picknick planen 😂 Nach zwei Stunden Sonnenuntergang fotographieren konnte ich erst Mal mich und den Fotorucksack einer Komplett-Entsandung unterziehen.

    Plage de la Capte

    Der östliche Strand ist etwas kürzer und Hotels, Appartements und Campingplätze liegen direkt dahinter – aber alles in sehr dezentem Rahmen. Die Gebäude sind meist maximal zwei Stockwerke hoch und zumindest zu meiner Zeit nur ein Campingplatz ganz am Ende mit etwas Party und lauter Musik, ansonsten sehr entspannt. Der Strand wird täglich morgens gesäubert und ist ein feiner Sandstrand mit klarem Wasser, (normalerweise) wenig Wellen und ideal zum Baden und für Kinder. Eine weit ins Meer ragende Sandbank ermöglicht es für Kinder 50-100 Meter in niedrigem Wasser zu spielen, erst dann wird es langsam tiefer. Erwachsene stehe n erst ab ca. 150 Meter bis zu den Schultern im Wasser.

    An stürmischen/windigen Tagen sind auch hier ein paar Wellen, aber wesentlich weniger stark. Öffentliche Parkplätze gibt es hier etwas weniger, aber der Strand ist alle paar hundert Meter durch einen Durchgang o.ä. öffentlich zugänglich und auch mit dem Fahrrad gut erreichbar.

    Im Ortsteil La Bergerie findet man neben ein paar Parkmöglichkeiten auch eine Surf- und Segelschule. Diese kann man auch vom Strand aus super beobachten. Von diesem Strand lässt sich für alle Frühaufsteher auch der Sonnenaufgang beobachten.

    Schlechtes Wetter am Plage de la Capte sieht dann so aus, was irgendwie auch was für sich hat – jedoch war am Abend wieder alles wunderbar.

    Giens – Square Bachagha Boualam

    Der Square Bachagha Boualam befindet sich in Giens am südlichen Ende der Halbinsel und bietet einen schönen Rundumblick über die Insel in alle Richtung. Leider sind Teile der Insel im Privatbesitz, private Wohnanlagen o.ä. (östlicher und westlicher Teil) daher sind manche Bereiche nicht zugänglich. Andere Teile sind wiederum zur Fuß bzw. mit dem Fahrrad erreichbar. Radwege gibt es überall ausreichend. Dieser Aussichtspunkt liegt auch direkt im Stadtkern von Giens sodass man es auch mit einem Restaurantbesuch am Abend kombinieren kann.

    Hinterland…

    Wie gesagt für mich Stand Entspannung auf dem Programm, jedoch findet man weiter im Landesinneren diverse Weingüter und malerische Örtchen die man besuchen kann – vielleicht mache ich etwas in der Richtung im nächsten Jahr. Je nach Lust und Laune.

    Villafranche-sur-Mer bei Nizza

    Nach zwei Wochen Entspannung pur stand die Rückreise auf dem Programm. Hier ging es zuerst für zwei Übernachtungen Richtung Nizza nach Villafrance-sur-Mer. Dieser Ort ist die nächste Bucht nach Nizza Richtung Monaco und wesentlich gemütlicher als Nizza selbst. Die engen in den Berg gebauten Straßen und Häuser geben dem Ort einen gewissen Charme und die Bucht selbst hat genügend Möglichkeiten für abendliche Restaurantbesuche und Spaziergänge z.B. am Saint-Jean-Cap-Ferrat. Der Strand ist…klein. Ein Ausblick über die Bucht eröffnet einen faszinierend Anblick mit den Badegästen, Yachten und ab und zu auch einen Kreuzfahrtschiff am Eingang der Bucht.

    Den Ort als Zwischenstopp hatte ich gewählt weil man von dort aus sehr einfach mit dem Zug, der ca. alle 30 Minuten fährt, nach Monaco fährt. Wer auch noch einen Ausflug mit dem Auto in die Berge über Monaco plant, hat es von hier aus auch recht einfach. Ideale Lage sozusagen. Fahrer von grösseren bzw. breiten SUV’s oder Bussen sollten jedoch die engen Gassen in Hinterkopf behalten – die Einfahrt zu meinem Hotel und dessen Parkplatz war mit einem 3er Kombi schon abenteuerlich – möglich aber sehr eng.

    Monaco

    Über den Dächern von Monaco

    Nach der Fahrt von der Giens Halbinsel nach Villafranche-sur-Mer war noch etwas Zeit am Tag für eine Fahrt in die Berge über Monaco. Der Teil oberhalb Monaco ist eigentlich schon wieder bzw. noch Frankreich und sehr steil am Berg bebaut. Eine Fahrt mit dem Fahrrad wäre für ein Bergtraining ideal aber für einen kurzen “Sightseeing-Ride” ziemlich ungeeignet – so bleibt also nur das Auto. Die Strassen sind sehr eng und alles ziemlich stark bebaut. Parkplätze, selbst für einen kurzen Halt, sind so gut wie gar nicht existent. Ich habe hier mal eine Route markiert auf der ein paar Stops sind.

    Formel 1 Strecke, Casino, Café de Paris und Hafen

    Für einen Besuch in Monaco selbst nimmt man am Besten den Zug. Wer das Auto nehmen möchte, Parkhäuser gibt es genug, aber preislich dürfte das eher unattraktiv sein – der Zug von Beaulieu-sur-Mer (nahe Villafranche-sur-Mer) nach Monaco und zurück kostete 5,40€. Der Zug fährt ca. alle 30 Minuten und führt speziell im letzten Teil nach Nizza oft direkt am Meer entlang. Es ist ein Doppelstöckiger Zug und der TER/RegionalExpress geht ab Grasse bzw. Frejus (oder noch weitaus weiter westlich) möglich. Ein Tagestrip ist also auch möglich wenn man etwas weiter weg Urlaub macht.

    Man kommt mitten im Stadtzentrum in einem unterirdischen Bahnhof an. Der Ausgang ist auf der Karte markiert (1 Bd de Suisse, 98000 Monaco) und ist nur ein unscheinbarer Rolltreppenausgang. Von hier aus kann man zur Fuss direkt Richtung Casino starten, dies ist auch gut ausgeschildert – bzw. man folgt einfach dem Rest 🙂

    Am Place de Casino an dem natürlich das Casino ist, befindet sich auch das Hotel bzw. Café de Paris. Hier kann mit dem nötigen Kleingeld entweder shoppen gehen und/oder ins Casino – oder einfach gucken und ein paar Fotos machen. Für Formel 1 Fans ist das aber einfach Kurve 4 🙂 Von hier aus geht es nun direkt die Straße runter Richtung Port d’Hercule oder zum Hotel Hermitage – von dort aus kommt man ebenfalls Richtung Port d’Hercule. Die Strasse runter ist in Formel 1 Fahrtrichtung die Strasse hoch nach Kurve 1.

    Auf dem Weg nach unten zum Port d’Hercule bekommt man eine gute Sicht auf die Berge und die Stadt Monaco mit ihrer Bebauung…ob das nun schön ist muss jeder für sich beantworten.

    Am Port d’Hercule, was bei der Formel 1 die Boxengasse, das Fahrerlager und den Start beheimatet, ist auch sonst ein Platz für jegliche Events. Bei meinem Besuch wurde gerade abgebaut nachdem das “Longines Global Champions” Springreitturnier stattfand – mitten im Hafen umgeben von Yachten.

    Quelle und Copyright: © Global Champions GCL BV 2022 (https://www.gcglobalchampions.com/schedule/2022/monaco/location)

    Als nächstes steht entweder das Quartier du Port oder die Teile der Stadt die Richtung Tunnel liegen auf dem Program. Richtung Tunnel heisst sich auf den Weg Richtung Grimaldi Forum, Sporting bzw. F1 Kurve 8 zu machen machen. Eine andere Alternative wäre sich zur Fuss von hoch nach Monaco-Ville (ausgehend von F1-Boxeneinfahrt / Rascasse) oder einen Bus der City Tour nehmen. Die City Tour bietet 12 verschiedene Stops an denen man nach belieben Ein-Aussteigen kann (auch schon ab Casino möglich) und meiner Ansicht nach die ideale Möglichkeit um den Rest von Monaco zu erkunden. Grund hierfür ist da es ansonsten zeitlich an einem Tag recht knapp wird bzw. ein Zick-Zack Kurs wird. Die City Tour geht auf mehreren doppelstöckigen, oben offenen London-Bussen durch Monaco und ist mit 23€/Person eine ideale und schnelle Möglichkeit in die verschiedenen Ecken zu kommen und von dort dann weiter zur Fuß zu gehen.

    Tickets gibts im Voraus, Vor-Ort im Bus oder auch Online per Handy. Per Handy läuft einfach und problemslos via Kreditkarte. Am Ende bekommt man eine E-Mail mit einem QR-Code den man vorzeigt. Der Fahrer händigt einem dann ein Ticket, eine Tour-Map und Kopfhörer aus. Diverse Infos zu Spaziergängen und Routen gibt es auf der offiziellen Tourismus-Seite von Monaco oder den City Bus und die Route der Hop-on-Hop-off Tour hier

    Wer bei 30°C den Aufstieg über die Treppen nach Monaco-Ville machen will kann dies natürlich tun oder aber einfach den Bus nehmen und dann Monaco-Ville selbst zur Fuß erkunden ohne das T-Shirt wechseln zu müssen. (Auf dem Weg nach unten zur Fuß sahen die meisten nicht sehr glücklich aus den Weg nach oben über Treppen gewählt zu haben – aber das muss jeder selbst wissen).

    Um Monaco-Ville geht’s im nächsten Abschnitt.

    Abschliessend ist noch zu sagen das der Eingang zum Bahnhof auch über den Port d’Hercule möglich ist, sobald man wieder zum Zug muss. Der Eingang ist jedoch nicht so direkt ersichtlich und über Google Maps etwas verwirrend dargestellt, daher hier eine kleine Beschreibung: Einfach Richtung “Église de Sainte-Dévote” gehen oder F1-Kurve 1. Links bevor es zur Kirche geht ist im Gebäude ein unscheinbarer Eingang, dieser führt über einen langen Gang in den Berg über mehrere Rolltreppen wieder auf das Level des Bahnhofs. Hier mal eine visuelle Hilfe 🙂

    Monaco-Ville

    Monaco-Ville ist der älteste Stadtteil von Monaco und auf einem Hügel der ins Meer ragt gelegen. Hier befindet sich der Palast des Fürsten, diverse offizielle Gebäude aber auch ein paar nette kleine Restaurants und Bars, sowie das Ozeanographische Museum. Ausserdem findet man hier ein paar schöne Gärten mit Verweilmöglichkeiten und Blick auf das Meer.

    Der Palast mit dem Vorplatz bietet die Möglichkeit den Hafen Port d’Hercule und Port de Fontvieille von oben zu sehen. Es gibt auch Führungen durch den Palast für diejenigen die an einer solchen interessiert sind. Ansonsten ist aber auch der Garten über Port de Fontvieille empfehlenswert über den man sich auf den Weg Richtung Ozeanographisches Museum macht.

    Im Museum angekommen gibt es verschiedenen Aquarien zu besichtigen. Die verschiedenen Meere sind mit den diversen Fischarten repräsentiert und auf mehrere Stockwerke verteilt. Das Obergeschoss ist ein Ort für verschiedene Ausstellung und auf dem Dach befindet sich noch eine Terrasse. Zum Zeitpunkt meines Besuchs war eine Ausstellung zum Thema der Polarforschung auf dem Programm. In einem Raum wurden verschiedene Szenarien per interaktiver Videoleinwand dargestellt. Bei Berührung der Leinwände kamen Wale oder Pinguine auf einen zu oder Nordlichter leuchteten auf (siehe Bilder unten unter Beachtung der Kinder die die Leinwände berühren). Sowohl die Wände als auch der Boden waren in diese interaktive Darstellung eingebunden. Der Raum war für Kinder und Erwachsene eine entspannende und interessante Erfahrung und sehr gut gemacht.

    Ein abschliessender Spaziergang führt einen dann durch die kleinen Gassen in denen man ein Eis bzw. Café genießen oder aber eine Kleinigkeit Essen. Zum Abschluss von Monaco-Ville würde ich empfehlen zur Fuß Richtung nordöstlichen Ende des “Hügels” auf zu machen und die Strasse parallel zum Port d’Hercule nach unten zum Hafen nehmen. Hier gibt es auch einen schönen Weg vom Ozeanographischen Museum rund um die Spitze.

    Fahrt nach Chamonix

    Kommen wir zum letzten Stop der Heimreise in Chamonix. Die Fahrt ging über Saint-Maximin-la-Sainte-Baume, Sisteron und Grenoble nach Chamonix. Der letzte Teil der Route folgt in Ansätzen der Route Napoléon, jedoch hätte die komplette Route startend in Cannes über Grasse, Castellane und Digne noch wesentlich länger gedauert da sie über Landstraßen führt. Um die Strecke in einem zeitlichen Rahmen unterbringen zu können legte ich daher den ersten Teil auf der Autobahn zurück von Nizza bis Saint-Maximin-la-Sainte-Baume und dann wechselnd auf “Bundesstraßen”, Landstraßen und kleinen Teilen Autobahn.

    Ein wesentlich schnellere Alternative von Nizza aus nach Chamonix wäre auch über die italienische Seite gewesen, jedoch war eine Sperrung des Tunnels von der italienischen Seite nach Chamonix angekündigt für den späten Nachmittag/Abend und dann wäre der Umweg rießig geworden.

    Die Route hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und die Region rund um Sisteron ist nur zu empfehlen und wird definitiv nochmal mit etwas mehr Platz im Zeitplan auf zukünftigen Routen bekommen. Nennen wir es einen “Scouting-Trip” um die Gegend sich mal grob anzuschauen um diese eventuell zukünftig nochmal zu bereisen.

    Auf der Fahrt selbst kam ich in einen heftigen Regenschauer, wo auch das Foto mit den Eseln entstand. Als ich ausstieg um das Foto zu machen waren es nur starken Windböen, 100m später in Richtung der Esel fing es an zu schütten und ich war klatsch nass…was man nicht alles tut für ein Foto von ein paar Eseln in der Prärie 🥴

    Chamonix

    In Chamonix waren wieder zwei Übernachtungen eingeplant. Ich kam am Abend an und das erste Foto zeigt den Morgen des einzigen kompletten Tages den ich dort hatte. War vielleicht etwas knapp geplant, aber wieder was gelernt – denn der Tag an dem ich eigentlich geplant hatte auf den Aiguille de Midi (erstes und zweites Foto) und dessen Aussichtsplattform in 3842m Höhe zu “ergondeln” fand leider nicht statt. Aber eins nach dem anderen.

    Es gibt eine Gondel die von Chamonix auf den Aiguille de Midi fahrt und dann im Berg einen Fahrstuhl der einen bis auf die Spitze bringt. Von hier aus hat man einen direkten Blick auf den Nachbargipfel den Mont-Blanc mit 4807m. Der ganze Spaß ist nicht billig und kostet ca. 70€, wie man jedoch auf dem ersten Bild erkennen kann war das Wetter genau an dem Tag nicht gerade einladend und alles in Wolken gehüllt. Wenn ein Teil des Gipfel der umliegenden Berge mal sichtbar war, war ca. 1 Minute…dann war auch schon wieder alles vorbei. Also entschied ich mich die Umgebung von Chamonix etwas zu erkunden und die Fahrt auf den Aiguille de Midi auf ein anderes Mal zu verschieben. Ein sonniger Moment dauerte am Nachmittag genau für eine kurze Pause in der ich das letzte Stück Baguette und etwas Ziegenkäse von einer lokalen Alm genießen konnte.

    Am nächsten Tag, der Tag an dem ich schlussendlich nach Hause fuhr war das Wetter wieder spitzenmässig wie man auf den restlichen Bildern sehen kann. Diese entstanden am Morgen vor der Abreise (u.a. letztes Bild von meinem Balkon mit Blick auf den Mont-Blanc) bzw. auf der Fahrt Richtung Schweiz und Genfer See und nach Hause.

    Chamonix an sich ist auf jeden Fall ein schöner Ort der alles bietet was man will und braucht. Auch diverse Gondeln führen auf die umliegenden Berge und Gipfel sodass es auch im Sommer ein ideales Paradies für Wanderer ist. Ich werde auf jeden Fall nochmal wiederkommen.

    Fahrt nach Hause über den Genfer See

    Mit gutem Wetter gestartet in Chamonix ging es über eine Passstraße in die Schweiz ins Rhone Tal nach Martigny. Durch die Weinberge über Martigny ins Tal und von dort Richtung Genfer See.

    Am Genfer See fuhr ich bei Chexbres von der Autobahn ab, die alleine schon einen wunderbaren Blick auf den See bei schönsten Wetter ergab und nahm ein Stück auf der Route de la Corniche Richtung Lausanne zurück. Die Gegend ist wunderschön und auch auf der Liste für einen zukünftigen Trip. Der Genfer See ist ja nicht all zu weit entfernt.

    Von Lausanne aus ging es dann schlussendlich über Basel wieder ab nach Hause. Wie immer hoffe ich das sich jemand die Zeit genommen hat das hier zu lesen 🤪 und hoffe es war nicht ganz so schlimm 🫣 Vielleicht dient es ja als Inspiration für eine zukünftige Reise…oder es hat einfach nur Spass gemacht…Vielen Dank!

  • UniFi Controller on a Raspberry Pi

    I was looking for a re-use of my old Raspberry Pi 3B+ and as I wanted to see what the Ubiquiti UniFi Controller offers. You can either buy one of their hardware controller, available in different sizes, use your computer (macOS, Windows, Linux) or a Raspberry Pi.

    The smallest and cheapest hardware controller is the UniFi Cloud Key Gen2. There is also a “Plus” version available with a built-in HDD but as I wouldn’t require it (useful if you have surveillance cameras) and the small version is currently not available due to chip-shortage/delivery delays I just tried to re-use my Raspberry Pi.

    So I found some scripts and how-to’s but quickly realized that the UniFi Controller still requires a very old MongoDB version – as far as I’m aware it’s MongoDB 3.6 (official EOL date April 2021)…and because of this you cannot use the latest Ubuntu or Raspbian releases as the installation will fail. There might be some ways out of that situation but I was looking for a straight forward installation method to get it up and running. So here is what finally worked.

    I’m using macOS but should be similar on Windows.

    Prerequisites

    Raspberry Pi 3 or newer + MicroSD card with around 8GB.

    Preparation

    Download the official Raspberry Pi Imager (available for macOS, Windows and Linux)

    Insert your microSD card in your SD-card reader/slot and select “Raspberry Pi OS (other)” in the Imager, now scroll all the way down and select “Raspberry Pi Lite (Legacy)” it should be a port of Debian Buster (any newer release won’t work out of the box, same for Ubuntu 20 and newer). If this one is not available anymore, I used this one. This is a 32-bit release which is mandatory. 64-bit does not work.

    Now choose your SD card and pre-configure the image (enable SSH, locale, WiFi…) as this already configures the system to be ready to use and you don’t need to connect a display and keyboard for the initial setup. So it is ready to run and you can logon via SSH – which we will do in the next step.

    Install UniFi controller

    Start the Raspberry with your newly created image and wait until it’s booted, find out the IP-address (e.g. on macOS use LanScan, easy and free).

    Open the Terminal (or Putty on Windows) and connect to the Raspberry:

    ssh <user>@<ipaddress> 

    and login.

    Now update installed packages:

    sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade -y && sudo apt-get autoremove && sudo apt-get autoclean

    Next add Ubiquiti as an additional new source for the package manager:

    echo deb https://www.ui.com/downloads/unifi/debian stable ubiquiti | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/100-ubnt-unifi.list

    And trust the new source:

    sudo wget -O /etc/apt/trusted.gpg.d/unifi-repo.gpg https://dl.ui.com/unifi/unifi-repo.gpg

    Now install Java, here we are going to use OpenJDK:

    sudo apt-get update && sudo apt-get install openjdk-8-jre-headless -y

    Finally, you can install another tool called Haveged but this is not mandatory. The reason why I would recommend to install it is to speed up the start time of the UniFi controller. Some users complained that the start of the UniFi controller is very slow. This seems to be related to the fact that the UniFi controller relies on user-mouse-movements to generate random numbers etc. As your Raspberry will be most likely headless without any mouse connected this might be useful. So just install it:

    sudo apt install haveged -y

    After completing all previous installations, now all the required dependencies are available now and we can install the UniFi controller itself:

    sudo apt-get install unifi -y

    Once this is complete you can decide if you want to disable MongoDB, I did not try that but MongoDB seems only required for reporting and statistics, so if you don’t use/want/require that, feel free to try that:

    sudo systemctl disable mongodb && sudo systemctl stop mongodb

    Finally, check your installation:

    sudo service unifi status

    And do a reboot:

    sudo reboot now

    After your Raspberry has rebooted you can open your browser and start with the actual setup of the UniFi controller:

    https://<RaspberryPiIPAddress>:8443

    Have fun 😁

  • DSLR/DSLM Einstieg, aber wie…

    Hier soll es jetzt nicht um einen Kaufguide gehen, welches System und/oder welcher Hersteller der Richtige ist und auch nicht um die Technik. Es geht eher darum ein paar Informationen für Interessierte zusammenzufassen um den Einstieg in die Welt von DSLR- und DSLM Kameras zu erleichtern.

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  • Schweiz – Wallis, Rhonetal und drumherum

    Wer meinen Post über die Schweizer Alpenpässe (hauptsächlich die im Wallis) gelesen hat (Link hier), fragt sich vielleicht was es sonst noch so zu sehen und erleben gibt…wenn man schon mal dort ist.

    Gleich vorweg gesagt, auch wenn in der Überschrift „Wallis“ steht lasse ich es mir nicht nehmen auch ein paar Orte aufzulisten die nicht im Wallis liegen – aber eben von dort aus gut zu erreichen sind oder eben einfach auf dem Weg liegen (z.B. beim Befahren eines Passes). Das ist also das „drumherum“.

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  • Consumer NAS vs. Entry-Level Server

    So in my last post I already mentioned that I bought a Dell T320. The intention was and still is to use it as my Home-NAS. I own a QNAP TS-451D2 (4GB) and it has already a lot of features etc, but somehow I was not 100% happy with it. One reason was that it only had 4 bays, but I have 8 drives I would like to use. Another reason was that I wanted the additional features ZFS provides and that is basically not available to the QNAP-consumer series (while it is for the small-business and enterprise series using their QuTS hero OS).

    So why buy an old Dell and not upgrade to another QNAP?

    Two main reasons, flexibility and price…and of course it’s fun 🤓

    1. Price
    • The extension of the existing QNAP would have been possible with 4 additional bays using the QNAP TR-004 (still missing ZFS). Price: ~200€
    • A new 8-bay QNAP NAS with ZFS support e.g. QNAP TS-873A. Price: ~1100€
    • Used Dell T320: ~250-300€ (basic configuration)

    2. Flexibility

    So my T320’s price was about 250€ and provided the following:

    • Intel Xeon 6-core CPU 2,4GHz
    • 32 GB DDR3 ECC RAM 1333Mhz (3 of 6 slots taken)
    • 8 x 3,5″ bays (also available with 16 x 2,5″ bays)
    • Dell H310 RAID controller (which I flashed to IT-mode)
    • 2 x 147GB, 4 x 300GB drives – all 2,5″ but the 3,5″ caddys can take both sizes. I will not really used the drives but they are ok to play around.
    • 1 x 750W PSU, a second PSU can be added
    • 2 x 1GBit Ethernet ports

    In addition I can add:

    • another RAID controller (still 3 x 5,25″ drive bays free)
    • a 10GBit Ethernet card
    • a USB 3.0 card
    • …and still some PCI-E slots left

    Yes, I know it consumes more power than the QNAP but in comparison to the features and upgrades I can do…and in my case I don’t have it up and running 24/7 as I use it primarily for storing my photos and documents…

    • Dell T320: ~110W (while data transfer with 6 installed drives)
    • QNAP TS-451D2: ~30W (while data transfer with 3 installed drives)

    Is it an unfair comparison?

    Maybe you might think that comparing a consumer NAS with a small-business server might not be fair, but I there are a few points to mention which might change your mind.

    Complexity

    If you have no clue and/or interest in these topics, TrueNAS is definitely nothing for you, but the tons of features and functions of the QNAP will also overload you with a lot of technical terms etc. It might be a little bit easier as you have guides and help – but it will definitely not be a walk in the park to do it right (so more than just one disk with one share and that’s it).

    However, if you are interested and also committed to spent some time with getting familiar with TrueNAS and ZFS, from my point of view it has the more structured UI and offers you a ton of features and functions. Once I’m confident enough to be able to write something about it, I maybe will – but currently I’m also still learning 🙂

    Performance

    As already said I’m also still learning and getting started with TrueNAS, but one thing I experienced with QNAP was that it seem to have a small problem with copying a huge amount of small files. In these cases the transfer rate dropped (nothing huge, but noticeable with large amounts – which are honestly not a daily occurrence). In addition rebuilding errors or an exchanged disk should be faster from what I read about ZFS – hope I never get to that point 🙂 Apart from that I’d like to compare data transfer and handling with 4 disks in RAID.

    Upgradeability

    Yes, this one might be unfair to compare both systems and there are arguments for or against each of the systems. I know the T320 is an old system but it works…so why not give it a “second life”. Others say “…buy what you need; sell it and buy a new one if you need an upgrade.” I think go for sth. in between 🙂 With the Dell I bought what I need + some headroom and when I need an upgrade (e.g. 10GBit-Ethernet, additional HDD’s, more RAM) then I buy these parts 😛

    One more thing…

    There are two annoying things about the QNAP NAS.

    The on/off/reset/reset-to-factory-defaults button

    There is one button to switch the device on, off, reset it and reset it to factory defaults. It happened twice to me that instead of switching it off I did a complete reset to defaults. Accounts, settings, shares, installed apps…gone. The difference is how long you press the button. 1 second, 3 seconds, 10 seconds, more than 10 seconds.

    The UI / UX

    The different views are launched in a window-kind-of view. So no fullscreen and always look like a popup. You can maximize it, but once you navigate to a new app/menu item the size is not kept. So you constantly maximize the screens. As the whole thing is a website it does absolutly make no sense to have that virtual window appearance.

    Popups – guides, tutorials, help, updates, licence, whats new – these are the other popups you will get. Sometimes there are 3-4 popups stacked on top of each other to let you know there is a licence you should accept, there is a help page, how you can get started, what’s the new features and if you want to be reminded of sth. again (everything in it’s own popup – shown at the same time). Each has its own representation of “don’t show again”. It can be a button, a checkbox, a drop down list…or…drumroll…a popup itself, which pops up if you close a popup – funny right. No – Annoying.

    Hope it helped or entertained…don’t know…like and subscribe – oh sorry wrong platform 😛

  • Schweiz – Tour über die Alpenpässe

    Ich möchte hier ein paar Erfahrungen aus meinen (bisher) zwei Auto-Touren ins Wallis (und die umliegenden Kantone Uri, Bern und Tessin) teilen. Abseits der Pässe gibt es natürlich auch weitere Dinge die man unternehmen kann. Dazu verweise ich mal, ganz uneigennützig natürlich, auf folgenden Post.

    In 2016 und 2020 war ich, jeweils im September, im Schweizer Kanton Wallis. 2016 wollte ich eine Tour mit meinem BMW E92 machen. 2020 war eigentlich nicht geplant, aber durch die Covid-19 Pandemie wurde mein ursprünglich geplanter Road-Trip im Mai/Juni 2020 von Seattle nach San Francisco aufgrund der Einreisebeschränkungen der USA vorerst, gezwungenermaßen auf Eis gelegt.

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  • Raspberry Pi Printserver for HP CP1025nw

    In 2014 I bought a HP CP1025nw color-laser printer for an incredibly cheap price. Now in 2019 I changed the first black cartridge and all the colors are still at 30% – so that’s how much I print 🙂 The printer itself comes with a USB-port, WiFi and a LAN port. So there should be plenty of options to connect it to any device or get it working with any device. The only missing feature is AirPrint, but that was a trade-off I made for the price.

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